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Scharfe Kritik

Hausärzteverband: Tardoc benachteiligt die Hausarztmedizin

Der Verband der Haus- und Kinderärzte Schweiz kritisiert den neuen Arzttarif Tardoc in einer Stellungnahme scharf.

Das bestehende tarifarische Ungleichgewicht zuungunsten der Grundversorgung droht sich laut dem Hausärzteverband zu verschärfen.
Das bestehende tarifarische Ungleichgewicht zuungunsten der Grundversorgung droht sich laut dem Hausärzteverband zu verschärfen.imago/Science Photo Library

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Die Hausarztmedizin erfahre mit Tardoc keine Aufwertung und in einzelnen Kantonen sogar eine Abwertung, teilte der Hausärzteverband mit. Demgegenüber stehe eine deutliche Kostensteigerung im gesamten ambulanten Bereich. Eine moderate Verbesserung zeige sich lediglich bei den Kinder- und den praktischen Ärzten.
Das bestehende tarifarische Ungleichgewicht zuungunsten der Grundversorgung drohe sich zu verschärfen. «Gesamthaft zeichnet sich unter Tardoc eine erhebliche Kostensteigerung ab, gleichzeitig ist die von allen Seiten geforderte Aufwertung der Hausärztinnen und Hausärzte ausgeblieben», wird Co-Präsidentin Monika Reber in der Mitteilung zitiert.

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