Hannover Re-Vorstandschef Clemens Jungsthöfel peilt weiterhin einen Überschuss von mindestens 2,7 Milliarden Euro an, wie der Dax-Konzern in Hannover mitteilte. Bei der Vertragserneuerung zum Juni und Juli musste der Rückversicherer jedoch, ähnlich wie seine grösseren Konkurrenten Swiss Re und Munich Re, bereinigt um Inflation und veränderte Risiken einen Preisrückgang von 4,5 Prozent hinnehmen. Dennoch baute die Hannover Rück ihr Geschäft um mehr als 12 Prozent aus.
Im zweiten Quartal verdiente der Konzern unter dem Strich 695 Millionen Euro und damit knapp 17 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Während der Umsatz mit knapp 6,4 Milliarden Euro praktisch stabil blieb, zehrten Schäden, Verwaltung und Vertrieb im Schaden- und Unfallgeschäft diesmal einen etwas grösseren Teil der Einnahmen auf.