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AXA-Schadenstatistiken

Unwetterschäden Schweiz: Grosse regionale Unterschiede

Hagel- und Blitzschäden treten am häufigsten im Tessin auf, Überschwemmungen im Schwyz. Hagelschäden an Autos sind laut AXA der grösste Kostenfaktor, besonders in Tessin, Jura und Neuenburg.

Ein verzweigter Blitz durchschneidet den Gewitterhimmel über dem Tal in Richtung Gsteig, aufgenommen Mitte Juli 2026 bei  Gstaad (BE).
Ein verzweigter Blitz durchschneidet den Gewitterhimmel über dem Tal in Richtung Gsteig, aufgenommen Mitte Juli 2026 bei Gstaad (BE). Keystone

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Die Schadenstatistiken der AXA zeichnen ein klares Bild, wo welche Unwetterschäden in den letzten zehn Jahren am häufigsten vorgekommen sind: Hagel- und Blitzschäden im Tessin, Überschwemmungsschäden im Kanton Schwyz. Betroffen sind jedoch alle Kantone – mit grosser Volatilität von Jahr zu Jahr. Die erste Hälfte des aktuellen Unwetterjahres verlief gesamtschweizerisch betrachtet etwa im langjährigen Schnitt.
Die vierte Hitzewelle des Jahres hat nicht nur hohe Temperaturen gebracht, sondern auch das Gewitterrisiko in verschiedenen Teilen der Schweiz erhöht. «Aus dem Kanton Bern wurden uns bereits einzelne Sturmschäden gemeldet», sagt Stefan Müller, Leiter Schaden Sachversicherungen bei der AXA. Im ersten Halbjahr 2026 hat die AXA, die grösste Schweizer Schadenversicherung, rund 11'000 Unwetterschäden verzeichnet – dies liegt in etwa im langjährigen Mittel fürs erste Halbjahr. «Die Unwettersaison begann dieses Jahr relativ spät, der Mai blieb ruhig. Einschneidend war der Hagelsturm vom 09. Juni im Tessin, der für einen Grossteil der Kosten verantwortlich ist», so Michael Villiger, Leiter Schaden Motorfahrzeugversicherungen bei der AXA. Die Unwettersaison ist jedoch noch nicht beendet, sie dauert üblicherweise bis im September und kann somit den Schadenaufwand weiter beeinflussen.

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