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Medikamentenpreise

Konsumentenschutz kritisiert Apotheken für teure Schmerzmittel

Der Konsumentenschutz hat bei Testkäufen in Bern und Zürich grosse Preisunterschiede bei Paracetamol-Schmerzmitteln festgestellt. Laut einer Stichprobe empfahlen nur drei von zehn Apotheken auf Anhieb preiswerte Generika. Der Branchenverband nimmt die Apotheken in Schutz.

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Der Konsumentenschutz fordert, dass Apotheken aktiv auf günstigere Generika hinweisen und die Preisunterschiede offen nennen müssen. Adobe Stock

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Bei den Stichproben hätten Apotheken von BENU und Coop Vitality erst auf explizite Nachfrage eine günstige Alternative angeboten, teilte der Konsumentenschutz am Donnerstag mit. Die getesteten Toppharm-Apotheken hätten den Testpersonen auch auf Nachfrage kein preiswertes Generikum verkauft.
Dabei stehe bei den Apotheken die beste Therapie für die Patientinnen und Patienten im Vordergrund, schrieb der Schweizerische Apothekerverband Pharmasuisse auf Anfrage von Keystone-SDA. Oft kämen Personen mit spezifischen Wünschen nach einem Medikament in die Apotheke - oder aber sie suchten Rat bei einem Gesundheitsproblem.

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