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CS-Altlasten

UBS einigt sich in Greensill-Milliardenklage mit Versicherer IAG

Die von der UBS übernommene Credit Suisse schliesst eine weitere Altlast in der Aufarbeitung des Greensill-Debakels ab. Sie hat sich in einer milliardenschweren Klage gegen den australischen Versicherer IAG auf einen Vergleich geeinigt.

Beim Greensill-Fall ging es um die Vorfinanzierung von ausstehenden Unternehmensforderungen.
Beim Greensill-Fall ging es um die Vorfinanzierung von ausstehenden Unternehmensforderungen. Keystone

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Die Bedingungen der Einigung seien vertraulich, heisst es in einer Mitteilung von IAG. Der Gesamtwert der von den CS-Gesellschaften geltend gemachten Forderungen belief sich laut IAG auf rund 2,8 Milliarden australische Dollar (etwa 1,6 Mrd Franken) zuzüglich Zinsen. Die Einigung über die Altlast erfolgt nur kurz vor dem Beginn des Verfahrens vor einem australischen Gericht.
Die UBS begrüsste die Einigung in einer Stellungnahme: Der Vergleich der CS-Lieferkettenfonds mit dem beklagten Versicherer liege im Einklang mit dem Ziel der Bank, Altlasten «zügig und im besten Interesse ihrer Stakeholder» zu klären. Zu den Details der Einigung wollte die Bank ebenfalls keine Stellung nehmen. Die Einigung könnte für die Grossbank allerdings einen finanziellen Einfluss haben: Die Beilegung der Angelegenheit werde wohl Teil der UBS-Berichterstattung für das dritte Quartal 2026 sein, bestätigte eine mit der Sache vertraute Person gegenüber AWP.

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