Die Zahl der gemeldeten Fahrzeugdiebstähle bei der AXA steigt – und der einzelne Schadenfall wird teurer. So kostete ein Autodiebstahl letztes Jahr im Schnitt fast 14'000 Franken.
AXA-Experte Michael Villiger: «Diebesbanden haben es tendenziell auf teurere Fahrzeuge abgesehen.» (gestellte Aufnahme) KEYSTONE/Laurent Gillieron
Die AXA stellt eine Zunahme der gemeldeten Autodiebstähle im Vergleich zu den Jahren vor der Pandemie fest. Mittlerweile werden der grössten Autoversicherung der Schweiz jährlich fast 400 Fälle gemeldet. Darunter sind offenbar immer teurere Wagen. So belief sich ein durchschnittlicher Autodiebstahl im vergangenen Jahr auf fast 14'000 Franken, während der Durchschnittsschaden über die zehn Jahre davor gesehen rund 10’000 Franken betrug. «Auf Schweizer Strassen sind immer modernere und besser ausgestattete Fahrzeuge unterwegs. Diebinnen und Diebe dürften vermehrt auf diese abzielen und scheinbar gelingt es ihnen immer häufiger, solche hochpreisige Fahrzeuge zu entwenden», stellt Michael Villiger, Leiter Schaden Motorfahrzeuge und Mitglied des AXA Kompetenzzentrum Mobilität, fest.
Insgesamt hat die AXA im letzten Jahr rund fünf Millionen Franken für Autodiebstähle bezahlt. Das ist fast doppelt so viel wie in den Jahren vor der Pandemie, als die Schadensumme wegen Autodiebstahls zwischen 2,5 und 3 Millionen Franken lag.