Wegen eines teuren Ereignisses in Portugal lag die Belastung mit 426 Millionen Euro rund neunmal so hoch wie ein Jahr zuvor. Gestiegene Prämieneinnahmen, die Auflösung von Schadenrückstellungen und gute Geschäfte in der Lebensversicherung machten die Belastungen jedoch wett. Der operative Gewinn stieg konzernweit um acht Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, wie Generali am Donnerstag in Triest mitteilte. Der Überschuss sank hingegen um zwei Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro.
Dabei konnte der Konzern seine Prämieneinnahmen im Jahresvergleich um fast sieben Prozent auf rund 28,2 Milliarden Euro steigern. In der Lebensversicherung legte der Wert des Neugeschäfts sogar um fast ein Fünftel zu. Der operative Gewinn des Bereichs wuchs um zehn Prozent, während die Schaden- und Unfallversicherung nur ein Prozent mehr abwarf.