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Altersvorsorge neu gedacht

Demografie und Pflegekosten zwingen zu einem langfristigen Blick in die Zukunft.

Sandra Willmeroth

Die Schweiz plant den nΓ€chsten Schachzug fΓΌr die Zukunft der Altersvorsorge.
Die Schweiz plant den nΓ€chsten Schachzug fΓΌr die Zukunft der Altersvorsorge.Getty Images

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Die Diskussion ΓΌber die Zukunft der Altersvorsorge dreht sich meist um konkrete Reformvorhaben: AHV-Finanzierung, BVG-Anpassungen oder das Rentenalter. In den vergangenen Wochen sind jedoch zwei PubliΒ­kationen erschienen, die einen deutlich lΓ€ngeren Zeithorizont wΓ€hlen: Die Bundeskanzlei hat mit den Β«Perspektiven Schweiz 2040Β» verΒ­schieΒ­dene Zukunftsszenarien fΓΌr das Land entwickelt. Die UBS wiederum legt mit Β«Changing Retirement StrategyΒ» ein Gedankenexperiment zur langfristigen Ausgestaltung der Altersvorsorge vor. Die Ausgangspunkte unterscheiden sich: Die Bundeskanzlei richtet sich mit ihrem Bericht an Politik und Verwaltung und beschreibt mΓΆgliche Entwicklungen der Schweiz bis 2040. Die UBS konzentriert sich auf die Altersvorsorge und fragt, wie ein VorsorgesysΒ­tem unter den demografischen RahmenbedinΒ­gungen der kommenden Jahrzehnte ausgeΒ­staltet werden kΓΆnnte.
Die Bundeskanzlei verfolgt mit ihren Β«PerΒ­spektiven Schweiz 2040Β» ausdrΓΌcklich keinen Prognoseansatz. Stattdessen entwickelt sie unterΒ­schiedliche Zukunftsszenarien, um UnΒ­sicherΒ­heiten sichtbar zu machen und daraus Handlungsfelder fΓΌr Politik und Verwaltung abzuleiten. Gemeinsam ist den beiden Szenarien der langfristige Blick auf strukturelle VerΓ€nderungen. Demografische Entwicklungen, ProduktivitΓ€t, Gesundheitsversorgung und geoΒ­politische Verschiebungen werden dabei als Faktoren beschrieben, die Staat, Wirtschaft und Gesellschaft in den kommenden Jahrzehnten prΓ€gen dΓΌrften.

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