Die Anhebung des regulären Mehrwertsteuersatzes um 0,4 Prozentpunkte auf 8,5 Prozent wurde vom Parlament genehmigt, um die 13. AHV-Rente zu finanzieren. An einer Medienkonferenz in Bern beurteilten die Freisinnigen diese Massnahme nun als schädlich für die Kaufkraft und die Wirtschaft.
Zwar stelle die FDP die Auszahlung der 13. AHV-Rente nicht in Frage, doch die Art ihrer Finanzierung sehe sie als inakzeptabel an. Die Partei ist der Ansicht, dass diese zusätzliche Belastung das ohnehin schon durch steigende Krankenkassenprämien, Mieten und laufende Ausgaben strapazierte Haushaltsbudget stark belasten würde.