Frauen verbringen 30 Prozent mehr Zeit in schlechter Gesundheit als Männer
Würde die Gesundheitslücke geschlossen, läge das Bruttoinlandprodukt (BIP) in der Schweiz bis 2040 jährlich um mehr als 7 Milliarden Franken höher, schätzt das Mc Kinsey Health Institute.
Die Schweiz gehört zu den gesündesten Ländern der Welt, und doch verbringen Frauen hierzulande rund 30 Prozent mehr Zeit in schlechter Gesundheit als Männer. Würde diese Lücke geschlossen, hätte jede Frau im Durchschnitt acht zusätzliche gesunde Tage pro Jahr, und das Bruttoinlandprodukt (BIP) läge bis 2040 jährlich um mehr als 7 Franken Milliarden höher – rund 1 Prozent des BIP und damit in etwa vergleichbar mit dem langjährigen durchschnittlichen Wirtschaftswachstum der Schweiz. Zu diesem Ergebnis kommt der Report «Closing the women's health gap: Switzerland's CHF 7 billion opportunity», den das McKinsey Health Institute (MHI) und McKinsey Schweiz veröffentlichten. Die Autorinnen und Autoren bezeichnen die Schätzung als konservativ, da Erkrankungen wie Endometriose und Wechseljahresbeschwerden nach wie vor häufig unterdiagnostiziert seien.