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Regulatorische Vorgaben missachtet

Presse: Zurich Schweiz soll bei Umsetzung der Finma-Auflagen gepfuscht haben

Beim Versicherer Zurich sorgt das Enforcement-Verfahren der Finanzmarktaufsicht Finma mittlerweile auch in der Chefetage für Nervosität. Nachdem der «Sonntags-Blick» vor Wochenfrist erstmals über die Affäre berichtete, hat die «NZZ am Sonntag» nun weitere Details zur Affäre publiziert.

Als Folge der Affäre dürfte sich bei Zurich Schweiz der Umbau des Geschäfts mit der beruflichen Vorsorge beschleunigen.
Als Folge der Affäre dürfte sich bei Zurich Schweiz der Umbau des Geschäfts mit der beruflichen Vorsorge beschleunigen. ZVG Zurich

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Wie das Blatt berichtet, sollen Verantwortliche der Zurich Schweiz im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge über Jahre hinweg regulatorische Vorgaben missachtet haben. Demnach wurden im Risikogeschäft Tarife angewendet, die nicht von der Finma genehmigt waren.
Statt den Fehler zu korrigieren, sollen die Verantwortlichen laut «NZZaS» versucht haben, das Problem zu verbergen und dabei auch interne Kontrollstellen getäuscht haben. Selbst nachdem die Finma Massnahmen angeordnet hatte, seien Fristen wiederholt verpasst worden. In der Folge leitete die Aufsichtsbehörde bekanntlich ein Enforcement-Verfahren ein und untersagte der Zurich in diesem Geschäft vorläufig die Aufnahme neuer Kunden.

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