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Special Vorsorge

Drei Säulen reichen bald nicht mehr

Die Pflege ist im Schweizer Vorsorgesystem nicht eigenständig abgesichert. Doch der finanzielle Druck wächst.

Sandra Willmeroth

Poker im Alter: Die Finanzierung der Pflege wird zur Herausforderung.
Poker im Alter: Die Finanzierung der Pflege wird zur Herausforderung. skynesher

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Beim Stichwort Vorsorge denken viele an Reisen, einen grünen Golfplatz mit frischer Meeresbrise oder den Camper in einer südländischen Bucht. Das Bild eines Pflegeheims aus dem Nachbarort drängt sich hingegen keinem auf. Kaum jemand möchte sich sein Leben im Alter als Pflegefall vorstellen – doch wird genau das für immer mehr Menschen zur Realität. Und zu einer kostspieligen dazu: Ein Heimplatz schlägt im Datenjahr 2024 durchschnittlich mit 10'876 Franken pro Monat zu Buche, von denen die Pensions- und ­Betreuungskosten sowie ein Anteil an den Pflegekosten (maximal 23 Franken pro Tag) aus der eigenen Tasche bezahlt werden müssen.
Nach Angaben des Branchenverbands ­Curaviva können nur rund 40 Prozent der ­Betroffenen die Pension und Betreuung vollständig aus eigenen Mitteln finanzieren; rund 60 Prozent sind im Verlauf ihres Heimaufenthalts auf Ergänzungsleistungen (EL) ange­wiesen. «Das zeigt zunächst, dass das heutige Sicherungssystem seinen Zweck erfüllt. Ergänzungsleistungen verhindern, dass ältere Menschen aufgrund von Pflege- und Betreuungskosten in finanzielle Not geraten», erläutert Peter Burri Follath, Leiter Kommunikation von Pro Senectute Schweiz.
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