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Europäische Risikomanager

FERMA fordert längere Versicherungszyklen

FERMA-Präsident Philippe Cotelle fordert am Forum in Rotterdam eine engere Zusammenarbeit von Unternehmen und Versicherern. Der jährliche Erneuerungszyklus passe nicht zu den mehrjährigen Planungszyklen der Wirtschaft.

«Eine Partnerschaft, die nur dann Bestand hat, wenn ‹alles gut läuft›, ist keine Partnerschaft, sondern lediglich eine Transaktion»: FERMA-Präsident Philippe Cotelle.
«Eine Partnerschaft, die nur dann Bestand hat, wenn ‹alles gut läuft›, ist keine Partnerschaft, sondern lediglich eine Transaktion»: FERMA-Präsident Philippe Cotelle. Ferma

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Am Forum 2026 der Federation of European Risk Management Associations (FERMA) in Rotterdam forderte Cotelle Unternehmen und Versicherer nachdrücklich auf, über den traditionellen jährlichen Erneuerungszyklus hinauszublicken, um die unterschiedlichen Zeithorizonte von Versicherung und Unternehmensplanung zu überbrücken.
«Wir müssen den Status quo des Versicherungszyklus hinterfragen», sagte Cotelle. «Seit Jahrhunderten besteht im Kern der Beziehung zwischen Versicherten und Versicherer eine Diskrepanz. Der Versicherungszyklus ist jährlich, während die betriebliche Planung von Unternehmen in 3- bis 5-Jahres-Zyklen erfolgt. Man kann keine Fabrik bauen oder ein Produkt für ein einziges Jahr entwickeln.»

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