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Kfz-Reparaturkosten bis 2040

Inflation frisst die Einsparungen moderner Sicherheitstechnik auf

Fahrerassistenzsysteme senken Unfälle, aber nicht die Reparaturkosten. Steigende Preise und komplexere Fahrzeuge gleichen die Effekte aus. Das zeigt die neue GDV-Trendanalyse «Kfz-Versicherung 2040 – Automatisiertes Fahren & E-Mobilität».

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Ersatzteile und Reparaturen sind im vergangenen Jahrzehnt um durchschnittlich 3,7 Prozent pro Jahr teurer geworden. Meow Creations - stock.adobe.com

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Wer heute einen Neuwagen kauft, erhält Notbremsassistent, Spurhaltewarner und Parkhilfe meist serienmässig dazu. Diese Systeme erhöhen die Verkehrssicherheit und reduzieren Schäden – führen aber nicht zu einer spürbaren Entlastung der Kfz-Versicherung. Das zeigt die neue Trendanalyse «Kfz-Versicherung 2040 – Automatisiertes Fahren & E‑Mobilität» des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Denn Fahrzeuge werden durch zusätzliche Technik komplexer und damit teurer in der Reparatur – und Ersatzteile sowie Werkstattleistungen legen ohnehin kontinuierlich zu.
«Technologie macht das Autofahren sicherer, aber nicht automatisch günstiger. Ersatzteile und Reparaturen sind im vergangenen Jahrzehnt um durchschnittlich 3,7 Prozent pro Jahr teurer geworden – das ist der stärkste Kostentreiber», sagt Anja Käfer-Rohrbach, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des GDV.

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