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Folgen der Trockenheit

Schweizer Hagel warnt vor unbezahlbaren Prämien für Bauern

Der Landwirtschaftsversicherer rechnet für 2026 mit bis zu 170 Millionen Franken Entschädigungen an Bauern. Direktor Adrian Aebi warnt, häufigere Hitze- und Trockenjahre könnten Prämien und Betriebe stark unter Druck setzen.

«Wenn die Schäden weiter zunehmen, könnten die Prämien irgendwann so hoch werden, dass sie für viele Betriebe kaum noch tragbar sind»: Schweizer Hagel-Direktor Adrian Aebi.
«Wenn die Schäden weiter zunehmen, könnten die Prämien irgendwann so hoch werden, dass sie für viele Betriebe kaum noch tragbar sind»: Schweizer Hagel-Direktor Adrian Aebi. Schweizer Hagel/hzi

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Seine Gruppe werde 2026 einen «riesigen finanziellen Verlust» einfahren, sagte Aebi in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Samstag. Schweizer Hagel dürfte die Landwirtschaft in diesem Jahr mit bis zu 170 Millionen Franken entschädigen. Einzelne schlechte Jahre könne ein Versicherer auffangen. «Aber wenn ein solches Schadensjahr künftig jedes dritte Jahr eintritt, wird es schwierig.»
Versicherbar blieben Ernteausfälle grundsätzlich auch künftig. Entscheidend seien aber die Bedingungen. «Wenn die Schäden weiter zunehmen, könnten die Prämien irgendwann so hoch werden, dass sie für viele Betriebe kaum noch tragbar sind», warnte Aebi.

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