Dazu haben Justizministerin Stefanie Hubig und Finanzminister Lars Klingbeil (beide SPD) Eckpunkte für einen Gesetzentwurf ausgearbeitet, der der Nachrichtenagentur dpa vorliegt und über den zuvor der «Kölner Stadt-Anzeiger» berichtet hatte. Demnach sollen neu abgeschlossene Wohngebäudeversicherungen auch weitere Naturgefahren - also Elementarschäden - abdecken, was bisher nicht der Standard ist.
«Fachleute erwarten, dass Extremwetter durch den Klimawandel noch häufiger für grosse Schäden an Häusern sorgen werden. Wir brauchen deshalb einen flächendeckenden Versicherungsschutz für Elementarschäden», sagte Hubig dem «Kölner Stadt-Anzeiger». Zugleich müsse der Schutz für Eigentümer und Mieter bezahlbar bleiben, so die Ministerin. Dem Papier zufolge müssten im Schadensfall Eigentümerinnen und Eigentümer für höchstens 20.000 Euro selbst aufkommen.