Weil die sich verstärkenden El-Niño-Bedingungen die Sturmaktivität im Atlantik dämpfen, liegt die Wahrscheinlichkeit aktuell bei 27 % nach 39 % vor einem Jahr. Sam Phibbs, Leiter der Katastrophenforschung bei MS Amlin, sagte: «Eine Wahrscheinlichkeit von eins zu vier, dass ein Hurrikan der Kategorie 4 oder 5 in den USA auf Land trifft, ist zwar geringer als noch vor einem Jahr, aber dennoch alles andere als vernachlässigbar. Es reicht schon ein einziger Sturm, um eine ruhige Saison für Gemeinden und Versicherer zu einer kostspieligen zu machen. Zwar wird erwartet, dass El Niño die Hurrikanaktivität dämpft, doch wird sein Einfluss teilweise durch ungewöhnlich warme Gewässer im tropischen Atlantik ausgeglichen, die weiterhin günstige Bedingungen für die Entstehung und Verstärkung von Stürmen bieten.»