Die Säule 3a passt inzwischen in jede Hosentasche. Ein Konto eröffnen, Geld einzahlen, gegebenenfalls das Risikoprofil festlegen und die Anlagestrategie wählen, das ist heute in wenigen Minuten am Smartphone erledigt. Schweizer Anbieter wie Viac, Finpension, Frankly und Descartes haben den Markt dafür geöffnet.
Insgesamt ist in der Säule 3a inzwischen ein beträchtliches Vermögen gebunden. Ende 2024 waren es nach Angaben des Bundesamts für Sozialversicherungen rund 151 Milliarden Franken – mehr als doppelt so viel wie noch 2010. Parallel zur Digitalisierung haben Anlagefonds in diesem Bereich deutlich an Gewicht gewonnen. Ende 2024 lagen nach Angaben des Bundesamts für Sozialversicherungen 39,6 Milliarden Franken 3a-Vermögen in Anlagefonds und 58,2 Milliarden auf klassischen Vorsorgekonten. Damit entfielen gut 40 Prozent des bei Banken gehaltenen 3a-Vermögens auf Fonds; 2016 waren es erst rund 21 Prozent.