Die globale Space Economy wächst mit hoher Geschwindigkeit. Weltweit wurden 2025 so viele Raketen gestartet und Satelliten ins All gebracht wie nie zuvor. 324 Raketenstarts bedeuteten ein Plus von 25 Prozent, die Zahl der gestarteten Satelliten stieg sogar um 58 Prozent auf 4'556. Die Struktur der Space Economy teilt sich dabei primär in kommerzielle Endnutzer-Märkte (Downstream) und die eigentliche Infrastruktur im All (Upstream)
Der klassische Upstream-Markt für Raumfahrzeuge und Startdienstleistungen kam 2025 laut «ESA Report on the Space Economy 2026» auf 75 Milliarden Euro, ein Plus von 20 Prozent. Noch wesentlich grösser ist der Markt für Anwendungen, die auf Weltrauminfrastruktur aufbauen: Die ESA beziffert den Downstream-Markt – unter anderem Satellitenkommunikation, Erdbeobachtung und Navigation – auf rund 490 Milliarden Euro. Damit wird Raumfahrt endgültig zu einer kommerziellen Infrastrukturbranche.