Die Schweizer Vorsorgelandschaft befindet sich im Wandel. Erstmals seit Beginn der Erhebungen zeigt die «Swisscanto-Pensionskassenstudie 2025», dass sich Renten- und Kapitalbezug bei Pensionierungen nahezu die Waage halten. Der Studie zufolge entscheiden sich 39 Prozent der Neurentnerinnen und Neurentner für eine lebenslange Rente, 38 Prozent für den Kapitalbezug, während der Rest eine Mischform wählt. Ähnliche Entwicklungen zeigen auch die jüngsten Daten des Bundesamtes für Statistik (BFS). Gemäss der Pensionskassen- und Neurentenstatistik hat sich das Volumen der Kapitalbezüge von rund 6 Milliarden Franken im Jahr 2013 auf 17,1 Milliarden Franken im Jahr 2024 erhöht.
Laut den jüngsten BFS-Zahlen für das Jahr 2024 haben 45 Prozent der Neurentnerinnen und Neurentner ihre Leistungen aus der beruflichen Vorsorge ausschliesslich als Kapital bezogen, 36 Prozent als Rente, und 19 Prozent wählten eine Kombination von beiden Varianten. Allerdings weist das BFS darauf hin, dass die Neurentenstatistik jeweils nur die im betreffenden Jahr erstmals bezogenen Leistungen erfasst und deshalb keine vollständige Aussage über die gesamte Altersvorsorge einer Person erlaubt.