Nur 55 Prozent der Führungskräfte verstehen ihre Cyberrisiken
Cyber ist Chefsache: 70 Prozent der Organisationen verankern Cyberrisiken laut Willis bereits auf Vorstandsstufe. Gleichzeitig zeigen die Daten Lücken beim Verständnis der eigenen Gefährdung.
Führungskräfte setzen bei Cyberrisiken vermehrt auf Bewältigungsstrategien statt nur auf Prävention. Gorodenkoff - stock.adobe.com
Die aktuelle Umfrage «Directors’ & Officers’ Liability Insurance Survey 2026: Cyber in focus» von Willis, einem Geschäftsbereich des weltweit tätigen Beratungs-, Makler- und Lösungsanbieters WTW, ergab, dass 70% der Organisationen Cyberrisiken auf Vorstandsstufe offiziell in ihre unternehmensweiten Risikomanagement-Rahmenwerke integriert haben. Die Untersuchung ergab ausserdem, dass 65 % der Vorstände mindestens einmal alle drei Monate über Cybersicherheit und das allgemeine Bedrohungsumfeld informiert werden.
Laut Willis unterstreichen die Ergebnisse die wachsende Rolle von Cyberrisiken bei der unternehmerischen Entscheidungsfindung, wobei Vorstände und Geschäftsführer eine aktivere Rolle bei der Überwachung der Art und Weise übernehmen, wie Organisationen ihre Risiken identifizieren und steuern.