Die bisherigen Rückmeldungen der involvierten Stellen bestätigten, dass die Koordination der medizinischen Versorgung – von der Erstversorgung über die Akutbehandlung bis hin zur Rehabilitation – insgesamt gut funktioniert, schreiben die Suva-Kliniken in einer Medienmitteilung. Insbesondere die zentrale Koordination durch das BABS, das Medical Board – bestehend aus Expertinnen und Experten aus Schweizer Verbrennungszentren, Rehakliniken und weiteren Fachpersonen – und die GDK sowie die enge Abstimmung mit den kantonalen Behörden und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) würden wesentlich dazu beitragen, dass die Abläufe klar geregelt seien und alle Beteiligten eng und abgestimmt zusammenarbeiten. Auch zeige sich, dass die bewährten Strukturen der interkantonalen Zusammenarbeit eine rasche und bedarfsgerechte Zuweisung der Patientinnen und Patienten ermöglicht haben.
Früher Einbezug der Rehabilitation als Erfolgsfaktor
Die Suva-Kliniken wurden frühzeitig in die Versorgungsprozesse eingebunden. Diese enge Verzahnung zwischen Akutmedizin und Rehabilitation ist ein zentraler Bestandteil der integrierten Versorgung in der Schweiz. 16 Patientinnen und Patienten konnten in den Suva-Kliniken in Sion und Bellikon vom stationären Rehabilitationsangebot profitieren und wurden bereits entlassen. Sie sind weitgehend in ihren Alltag zurückgekehrt, haben berufliche oder schulische Tätigkeiten wieder aufgenommen oder finden schrittweise in ihr gewohntes Umfeld zurück.