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Sichere Lehrzeit: Gefährliche Arbeiten erfordern konsequente Begleitung

Ein aktuelles Bundesgerichtsurteil zeigt, welche Verantwortung Berufsbildende bei der Ausbildung junger Menschen tragen. Wer Lernende für gefährliche Arbeiten einsetzt, muss sie nicht nur instruieren, sondern während der gesamten Lehrzeit eng begleiten und beaufsichtigen.

Mit der Kampagne «Sichere Lehrzeit» unterstützt die Suva alle Beteiligten dabei, Arbeitssicherheit von Anfang an in der Ausbildung zu verankern.
Mit der Kampagne «Sichere Lehrzeit» unterstützt die Suva alle Beteiligten dabei, Arbeitssicherheit von Anfang an in der Ausbildung zu verankern. SUVA

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Im beurteilten Fall verletzte sich ein Lernender im ersten Lehrjahr bei der Arbeit an einer Fräsmaschine schwer. Er arbeitete ohne die notwendige Aufsicht. Das Bundesgericht bestätigte die Verurteilung des verantwortlichen Berufsbildners, wie die Suva am Dienstag in einer Mitteilung schreibt..
Der Entscheid macht deutlich: Auch wenn Lernende Sicherheitsregeln kennen, dürfen Berufsbildende nicht voraussetzen, dass sie diese in jeder Situation richtig anwenden. Fehlende Erfahrung führt dazu, dass Gefahren oft zu spät erkannt werden. Gerade bei gefährlichen Arbeiten bestehen klare Vorgaben. Berufsbildende müssen die entsprechenden Schutz- und Begleitmassnahmen kennen und konsequent umsetzen.

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