Der Aufsichtsrat der Allianz SE und Günther Thallinger haben sich einvernehmlich darauf verständigt, das Mandat des Vorstandsmitglieds Ende Jahr auslaufen zu lassen.
Günther Thallinger scheidet Ende 2026 aus dem Allianz-Vorstand aus. Allianz
Gleichzeitig wird der Vorstand der Allianz SE von neun auf acht Mitglieder verkleinert. Dies spiegele die engere Integration von Kompetenzen innerhalb des Konzerns sowie die daraus resultierenden Effizienzsteigerungen der vergangenen Jahre wider, schreibt der Konzern in einer Mitteilung.
Die bisher von Thallinger verantworteten Bereiche werden auf andere Vorstandsmitglieder verteilt:
Andreas Wimmer, verantwortlich für das Asset Management sowie US Life Insurance, wird zusätzlich die Verantwortung für die Eigenanlagen der Allianz Gruppe (Allianz Investment Management SE) übernehmen.
Mit seinem Eintritt in den Vorstand 1. Januar 2027 wird Tomas Kunzmann, der für Peter Röhler in den Vorstand aufsteigt, zusätzlich zu seinen bereits angekündigten Zuständigkeiten für Asien-Pazifik, einschliesslich Indien, die Verantwortung für Global Health und Nachhaltigkeit (ESG) übernehmen.
Thallinger trat 2017 in den Vorstand der Allianz SE ein und blickt damit auf eine zehnjährige Amtszeit als Vorstandsmitglied zurück. Seine berufliche Laufbahn hatte der Österreicher Thallinger im Jahr 1999 bei der Unternehmensberatung McKinsey begonnen. 2009 wechselte er zur Allianz und übernahm zunächst die Position des Finanzvorstands der Vermögensverwaltungssparte. Von 2012 bis 2016 führte er das Tochterunternehmen als Vorstandsvorsitzender, bevor er 2017 in den Vorstand der Allianz SE wechselte. (pd/hzi/pg)