Der operative Gewinn der Allianz ist im zweiten Quartal im Jahresvergleich um fast elf Prozent auf knapp 4,9 Milliarden Euro gestiegen. Vorstandschef Oliver Bäte sieht den Konzern damit auf Kurs zu seinem operativen Jahresgewinnziel von 16,4 bis 18,4 Milliarden Euro. Anheben wollte er seine Prognose aber nicht, obwohl nach den ersten Monaten schon ein Rekord von 9,4 Milliarden zu Buche steht.
Im zweiten Quartal warf das Schaden- und Unfallgeschäft ebenso mehr ab wie die Lebens- und Krankenversicherung und das Fondsgeschäft. Unter dem Strich schlugen allerdings Effekte aus dem Verkauf von Beteiligungen in Indien negativ zu Buche. Auf die Anteilseigner entfiel daher mit 2,6 Milliarden Euro neun Prozent weniger Gewinn als im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten sich hier mehr versprochen.