Mit 4,5 Milliarden Euro lag der operative Gewinn im ersten Quartal nicht nur rund sieben Prozent höher als ein Jahr zuvor, sondern auch höher als von Analysten erwartet. Vorstandschef Oliver Bäte sieht den Versicherer damit auf Kurs, in diesem Jahr wie geplant einen operativen Gewinn von 16,4 bis 18,4 Milliarden Euro zu erzielen.
Dabei fürchtet Allianz-Finanzchefin Claire-Marie Coste-Lepoutre mit Blick auf den Iran-Krieg gar keine direkten teuren Folgen für den Versicherer aus München. Betroffen seien möglicherweise Kunden der Industrieversicherung und der Kredit- und Kautionsversicherung Allianz Trade, erklärte sie in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Kriegsrisiken sind in den Verträgen in der Regel ausgeschlossen.