Der Rückgang ist vor allem auf einen geringeren Anteil CO2-armer Stromerzeugung zurückzuführen, der aufgrund des bereits weitgehend klimafreundlichen Schweizer Strommixes besonders stark ins Gewicht fällt. Weltweit schreitet die Energiewende unterdessen voran: Erneuerbare Energien sind erstmals die grösste Stromquelle, und die CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen könnten bereits 2026 sinken. Für das Erreichen der globalen Klimaziele reicht das jedoch noch nicht aus. Die CO2-Neutralität wird heute erst für das Jahr 2064 erwartet.
Im Vorfeld der Klimakonferenz COP31 in Antalya kommt die zweite Ausgabe des "Allianz Green Transition Tracker" zu dem Ergebnis, dass die Welt zwar insgesamt auf CO2-Neutralität zusteuert, aber viel zu langsam, um die Klimaziele zu erreichen. Der Bericht "The clean-tech turning point and why emissions could soon follow" zeigt, dass saubere Technologien politischen Gegenwind überwinden, es jedoch nicht schaffen, fossile Brennstoffe schnell genug zu verdrängen, um die globalen Emissionen rechtzeitig zu begrenzen und die Netto-Null-Ziele zu erreichen.