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Ambulante Medizin

Tardoc: Verzerrte Kosten zu Lasten der Krankenkassen

Der scheinbare Rückgang der Gesundheitskosten dürfte trügen: Seit der Einführung von Tardoc verzögern sich Abrechnungen, besonders in Spitälern. Das BAG rechnet deshalb mit einer deutlich höheren tatsächlichen Kostenentwicklung.

Gemäss dem Dachverband der Spitäler H+ hat sich der Übergang zur neuen Tarifstruktur für die ambulante Versorgung als sehr komplex erwiesen.
Gemäss dem Dachverband der Spitäler H+ hat sich der Übergang zur neuen Tarifstruktur für die ambulante Versorgung als sehr komplex erwiesen. Guido Grochowski - stock.adobe.com

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Im dritten Quartal sind die Gesamtkosten der obligatorischen Krankenversicherung auf der Grundlage aller von den Versicherern bearbeiteten Rechnungen im Jahresvergleich um 1,2% gesunken, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag mitteilte.
Das entspricht durchschnittlich 60 Franken weniger pro Person bei Kosten von 4'846 Franken pro Person. Das BAG warnt jedoch davor, dass diese Situation die tatsächliche Kostenentwicklung verzerrt, die deutlich höher ausfallen dürfte.

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