Jede zweite Person hat Lebensträume zu lange aufgeschoben
Drei Viertel der Menschen in der Schweiz haben nach eigener Einschätzung Glück im Leben. Dennoch glaubt fast jede zweite Person, persönliche Lebensträume zu lange aufgeschoben zu haben.
57 Prozent der Befragten erlaubt sich, in ihrer aktuellen Lebensphase grosse Lebensträume zu haben. Adobe Stock
Eine repräsentative Umfrage des Schweizer Forschungsinstituts Sotomo im Auftrag von Helvetia zeigt, dass sich 69% der erwachsenen Bevölkerung im Alltag gerne mehr zutrauen würde. Bei den 18- bis 34-Jährigen sind es sogar 81%. Besonders viel Überwindung kosten dabei alltägliche Situationen wie «Nein» zu sagen, Konflikte offen anzusprechen oder andere um Hilfe zu bitten. Dabei lohnt es sich fast immer, sich etwas zuzutrauen: Wer Veränderungen im Leben wagt, blickt später meist positiv darauf zurück.
74% der Befragten stimmen der Aussage zu, meistens oder oft Glück im Leben zu haben. Dies zeigt die repräsentative Befragung von 1’866 erwachsenen Personen in der deutsch- und französischsprachigen Schweiz. Besonders deutlich ist dieses Gefühl bei Menschen über 65 Jahren (87%) und bei finanziell gut situierten mit einem Äquivalenzeinkommen von über CHF 6’000 (88%). Liegt das Äquivalenzeinkommen unter CHF 4’000, sind es nur noch 58%, die angeben, meistens oder oft Glück im Leben zu haben. Nur eine sehr kleine Minderheit der Schweizer Bevölkerung (3%) nimmt das eigene Leben überwiegend als vom Pech geprägt wahr.