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Röstigraben in der 2. Säule

Deutschschweizer wählen das Kapital, Westschweizer die Rente

Der Trend zum Kapitalbezug in der 2. Säule ist kein landesweites Phänomen.

Die höheren Umwandlungssätze in der Westschweiz machen den Rentenbezug zwar attraktiv, erklären die grossen regionalen Unterschiede aber nicht, denn das Wissen über die Kennzahl ist sehr gering.
Die höheren Umwandlungssätze in der Westschweiz machen den Rentenbezug zwar attraktiv, erklären die grossen regionalen Unterschiede aber nicht, denn das Wissen über die Kennzahl ist sehr gering.v.poth - stock.adobe.com

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Der Trend in der 2. Säule ist klar: Die Versicherten beziehen ihr Altersguthaben bei der Pensionierung vermehrt als Kapital. Wie die Schweizer Pensionskassenstudie 2026 zeigt, übertrafen die Auszahlungen in Kapitalform im vergangenen Jahr erstmals die Summe der Rentenleistungen. Die wachsende Beliebtheit dieser Wahlmöglichkeit ist hinlänglich belegt – unter anderem durch die Neurentenstatistik des Bundesamts für Statistik (BFS). Allerdings wurden die zunehmenden Kapitalbezüge bislang stets als schweizweites Phänomen betrachtet. Der Blick auf die regionale Verteilung der Leistungsbezüge zeigt jedoch ein unerwartet heterogenes Bild.
Gegensätzliche Präferenzen relativieren den Trend

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