Die Corona-Krise hat das Informationsbedürfnis der Menschen sprunghaft gesteigert. Das gilt auch in der beruflichen Vorsorge. Die Pensionskassen müssen vermehrt über Fakten und Zusammenhänge orientieren, die für alle Versicherten wichtig sind. Erwerbstätige und Rentner möchten wissen, welche finanziellen Spuren der wirtschaftliche Einbruch bei der eigenen Vorsorgeeinrichtung hinterlassen hat. Die eingetrübte Stimmung verdeutlicht auch eine im Sommer durchgeführte Umfrage des Schweizerischen Versicherungsverbandes: Drei von vier Befragten erwarten tiefere Renten und befürchten, dass die Pensionskassen ihre Leistung nicht erbringen können. Auch stellen sich vermehrt Fragen etwa zur Kurzarbeit und wie solche lohnmässigen Veränderungen die Beiträge für die Altersvorsorge beinträchtigen. Das Interesse ist begründet: Für die meisten Berufsleute befindet sich der grösste Teil des Vermögens in der Pensionskasse. Da reicht es nicht, einmal pro Jahr den Versicherungsausweis zu verschicken. Gefragt sind zusätzlich bedarfsgerechte Informationen, um je nach individueller Situation die richtigen Entscheidungen zu treffen.