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Dreister Betrug

St. Galler Staatsanwaltschaft deckt Versicherungsbetrug auf

Im Kanton St. Gallen wird 15 Personen gewerbsmässiger Betrug und Geldwäscherei vorgeworfen.

Handschellen
Anklage gegen einen 51-jährigen Haupttäter sowie gegen 14 Beteiligte wegen Versicherungsbetrug. pexels

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Sie sollen Arbeitsunfälle vorgetäuscht und von Unfallversicherungen Taggelder in der Höhe von 575'000 Franken erschlichen haben. Die Anklage wird am Kreisgericht Rheintal verhandelt. Die Ermittlungen seien durch Hinweise aus dem Umfeld eines im Rheintal wohnenden 51-jährigen Portugiesen ausgelöst worden, teilte die St. Galler Staatsanwaltschaft am Montag mit. Er soll der Drahtzieher eines gross angelegten Versicherungsbetrugs gewesen sein.
Die Betrugsmasche funktionierte laut Anklage folgendermassen: Der Portugiese habe - teilweise mit frisierten Lebensläufen - Personen aus seinem Freundes- Familien- und Bekanntenkreis in der Schweiz, Deutschland und Portugal rekrutiert und ihnen Stellen bei Personalvermittlungsbüros in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein beschafft.

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