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STUDIE | HZ Insurance

IFZ Versicherungsstudie 2021: Erfolgreich mit Kostendruck umgehen

HZ Insurance stellt die Ergebnisse der Versicherungsstudie des IFZ der Hochschule Luzern in einer Serie vor. In Teil 1 geht es um den Kostendruck.

Florian Schreiber

Das klassische GeschΓ€ftsmodell von Versicherern steht vor grossen Herausforderungen.
Das klassische GeschΓ€ftsmodell von Versicherern steht vor grossen Herausforderungen.Adobe Stock

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Wie bereits im Vorjahr wird das Institut fΓΌr Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern – Wirtschaft auch im Jahr 2021 einen transparenten und aggregierten Überblick des Schweizer Direktversicherungsmarkts auf individueller Unternehmensebene bereitstellen. Die knapp 250-seitige IFZ Versicherungsstudie 2021 umfasst unter anderem die folgenden Schwerpunktthemen:
  • Herausarbeitung zentraler Herausforderungen des Vertriebs und Vergleich der gegenwΓ€rtigen und zukΓΌnftigen Distributionsstruktur der Assekuranz im Retail- und KMU-GeschΓ€ft
  • Bestandsaufnahme der einzelnen Gesellschaften hinsichtlich Procurement und Sourcing vor dem Hintergrund des zunehmenden Kostendrucks
  • Faktenbasierte Benchmarking-Analyse der Schweizer Versicherer in den Sparten Leben und Nichtleben anhand ausgewΓ€hlter KPI
  • Untersuchung der Corporate-Governance-Strukturen der Versicherer, mit Fokus auf den Verwaltungsrat und die GeschΓ€ftsleitung
  • Factsheets aller Schweizer Versicherer fΓΌr einen transparenten MarktΓΌberblick

Sechsteilige Sonderserie zur IFZ Versicherungsstudie 2021 bei HZ Insurance

Das wissenschaftliche Studiendesign erlaubt die Beantwortung einer Vielzahl relevanter Fragestellungen, wie beispielsweise: Welche Rolle spielen einzelne DistributionskanΓ€le im heutigen bzw. zukΓΌnftigen Vertriebsmix im Schweizer Retail- und KMU-GeschΓ€ft? Gibt es diesbezΓΌglich Unterschiede zwischen den Sparten Leben, Schaden und Krankheit/Unfall? Welche strategische Bedeutung hat das Thema Procurement bei den einzelnen Gesellschaften? Welche Versicherer sind am profitabelsten? Wie sind die GeschΓ€ftsleitungen bzw. die Verwaltungsratsgremien der Versicherer zusammengesetzt?
Autor:
Prof. Dr. Florian Schreiber
ist Insurance Lead am Institut fΓΌr Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern – Wirtschaft. In dieser Rolle fungiert er auch als Programmleiter des Weiterbildungslehrgangs CAS Future of Insurance sowie als Herausgeber des IFZ Insurance Insights Blog.
Im Rahmen einer sechsteiligen Sonderserie werden wir Ihnen ΓΌber die nΓ€chsten drei Wochen eine abwechslungsreiche LektΓΌre mit spannenden AuszΓΌgen aus der IFZ Versicherungsstudie 2021 prΓ€sentieren. Zum Auftakt beleuchten wir heute die Frage, wie die Schweizer Versicherer den gegenwΓ€rtigen Kostendruck in verschiedenen Bereichen ihrer WertschΓΆpfungskette einstufen.

Partner-Inhalte

Klassisches GeschΓ€ftsmodell von Versicherern vor grossen Herausforderungen

Das derzeitige Marktumfeld stellt Versicherer vor grosse Herausforderungen. So belastet beispielsweise das persistierende Niedrigzinsumfeld mit schwierigen Anlagebedingungen das klassische GeschΓ€ft der Lebensversicherer. Hinzu kommt ein gestiegener Wettbewerbsdruck, der sich in allen Sparten – und insbesondere bei standardisierten Produkten – bemerkbar macht. Weiterhin bietet die schnell fortschreitende Digitalisierung und die damit einhergehende VerΓ€nderung der KundenansprΓΌche jΓΌngeren Wettbewerbern die Gelegenheit, sich am Markt zu positionieren: Mit einem datengetriebenen Ansatz und einer schlanken Organisationsstruktur kΓΆnnen diese ihre Produkte und Dienstleistungen oftmals spΓΌrbar gΓΌnstiger anbieten, ohne hierbei die QualitΓ€t zu vernachlΓ€ssigen.

Kosteneinsparungen sind nΓΆtig, um Reorganisation zu finanzieren

Um ihre Position zu behaupten und langfristig erfolgreich zu sein, arbeiten etablierte Versicherer momentan ebenfalls daran, ihr GeschΓ€ftsmodell an die sich Γ€ndernden Marktbedingungen anzupassen und den Wandel vom Produkt- zum Serviceanbieter zu vollziehen. Eine Grundvoraussetzung hierfΓΌr ist, dass die GeschΓ€ftsprozesse mittels digitaler LΓΆsungen standardisiert und in ihrer KomplexitΓ€t signifikant reduziert werden. Die gegenwΓ€rtigen Strukturen sind bei den meisten Anbietern allerdings nicht auf ein solches GeschΓ€ftsmodell ausgelegt und erfordern daher entsprechende Investitionen. Um diese finanzieren zu kΓΆnnen, mΓΌssen Kosten an anderen Stellen eingespart werden.

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Hoher Kostendruck insbesondere in den Bereichen Administration/Kundendienst und Schadenbearbeitung

Vor diesem Hintergrund haben wir ausgewÀhlte EntscheidungstrÀger gefragt, wie hoch der gegenwÀrtige Kostendruck in den in Abbildung 1 aufgeführten Bereichen der Wertschâpfungskette ist. Die Antwortmâglichkeiten reichten von «1: Überhaupt kein Kostendruck» bis hin zu «5: Sehr hoher Kostendruck». Aus der Abbildung wird ersichtlich, dass insbesondere in den Bereichen Administration/Kundendienst (Ø: 3,95) und Schadenbearbeitung (Ø: 3,94) ein hoher Kostendruck vorherrscht (n=130). Laut einer aktuellen EinschÀtzung von CapGemini (Top Trends in Property and Casualty Insurance: 2021) betragen die Schadenregulierungskosten eines Versicherers durchschnittlich 9 bis 12 Prozent seiner gebuchten BruttoprÀmien. Ein vielversprechender Ansatz zur Senkung der Kosten in diesem Bereich kânnte der Einsatz von künstlicher Intelligenz und Machine-Learning-Algorithmen sein: Diese erlauben, Daten intelligent in die Entscheidungsprozesse einzubinden und den Zeitaufwand der Schadenbearbeitung durch Automatisierung zu reduzieren. Die Umfrageergebnisse zeigen weiterhin, dass der Kostendruck in den Bereichen Vertrieb (Ø: 3,77) und Beschaffungswesen derzeit (noch) geringer ist. Insbesondere in letzterem Bereich verspürt mehr als die HÀlfte der Befragten gegenwÀrtig einen maximal mittleren Kostendruck (52 Prozent).

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Wollen Sie mehr ΓΌber die Entwicklung der Schweizer Assekuranz erfahren?

Dann besuchen Sie uns am IFZ Insurance Summit 2021 in unserem topmodernen Campus Zug-Rotkreuz oder ONLINE. Neben der Vorstellung der IFZ Versicherungsstudie 2021 werden renommierte Branchenexperten ihre EinschΓ€tzungen zu den aktuellen Entwicklungen im Versicherungssektor abgeben.
Die Teilnahme an der Konferenz kostet CHF 560 (ONLINE: CHF 460). Als Teilnehmer/-in erhalten Sie die rund 250-seitige IFZ Versicherungsstudie 2021 im Wert von CHF 290. Bitte melden Sie sich unter ifz@hslu.ch, wenn Sie nur die Studie bestellen mΓΆchten (Auslieferung erfolgt nach der Konferenz).
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Die folgenden Partner unterstΓΌtzen die Erstellung der IFZ Versicherungsstudie 2021 (alphabetische Auflistung):
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