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Special Cyber Risk

«Verteidiger müssen vieles absichern, Angreifer nur eine Schwachstelle finden»

Ransomware, Betrug und KI verändern die Bedrohungslage rasant. Bacs-Direktor Florian Schütz ordnet die Risiken und Lehren ein.

Sandra Willmeroth

Florian Schütz
Ein viel gefragter Experte in Sachen Cybersicherheit: Bacs-Direktor Florian Schütz. zVg

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Welche Cyberangriffe bereiten Ihnen derzeit am meisten Sorgen?

Ransomware und Datenerpressung bleiben zentral. Gruppen wie Akira haben ihre Aktivitäten in der Schweiz zuletzt verstärkt; Betroffene leiden unter Produktionsausfällen, Datenabfluss und hohen Folgekosten. Zunehmend heikel sind Angriffe über die Lieferkette: Wird ein IT-Dienstleister kompromittiert, können viele Kunden gleichzeitig betroffen sein. Schwachstellen und fehlende Updates vergrössern die Angriffsfläche zusätzlich.

Welche Betrugsmaschen nehmen aktuell am stärksten zu?

Im letzten Jahr erhielt das Bacs über das Meldeformular rund 65 000 freiwillige Meldungen; mehr als die Hälfte betraf Betrug. Auffällig sind betrügerische Anrufe «im Namen von Behörden» sowie Werbung für Onlineanlagebetrug in Suchmaschinen und Social Media. Häufig ist auch der CEO-Betrug: Täter geben sich als Führungskraft aus und drängen auf «dringende» Zahlungen.
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