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Studie zum Anlageverhalten der Generation 50+

«Die Finanzindustrie ist zu wenig innovativ bei den Ü50»

Die vermögende Generation 50+ wurde bislang wenig beachtet. Ein Fehler, sind die Studienautoren Alain Beyeler und Tatiana Agnesens überzeugt.

Bernd De Wall

Alain Beyeler / Tatiana Agnesens
Haben das Affluent-Segment der Ü50 genauer unter die Lupe genommen: Alain Beyeler (Finpact) und Tatiana Agnesens (HSLU). zVg

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Über 50-Jährige kontrollieren den grössten Teil des privaten Vermögens der Schweiz. Ein Umstand, der gerade in der Finanzindustrie bislang wenig Beachtung gefunden hat. Das wollen Alain Beyeler, CEO der Finpact AG, und Tatiana Agnesens, Dozentin an der Hochschule Luzern, mit ihrer «Vermögensstudie 2025» ändern. Bei den Ü50 spielt jedenfalls die Finanzmusik (HZ Insurance berichtete). Das wird künftig nicht mehr auf taube Ohren stossen, wie unser vertieftes Interview mit den beiden Studienautoren zeigt.

Sie haben sich in Ihrer Vermögensstudie auf das Anlageverhalten der Generation 50+ mit einem Finanzvermögen von mindestens 250’000 Franken konzentriert. Warum ist diese Personengruppe so interessant?

Agnesens: Aus einem ganz einfachen Grund: Diese Gruppe ist volkswirtschaftlich extrem relevant, aber noch immer relativ unerforscht. Dabei ist die Generation Ü50, die über ein gewisses Vermögen verfügt, sehr interessiert an Geldanlagen. Gerade auch in Verbindung mit digitalen Anlageplattformen. Dieses Spektrum wollten wir im Rahmen der Studie im Affluent-Segment näher beleuchten und haben dabei wichtige Erkenntnisse erhalten, die gerade für Finanzdienstleister interessant sind.

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