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Social Media

Helvetias Smile ist die Nummer Eins bei TikTok

Linkedin, Facebook oder Tiktok: Versicherer bewirtschaften mehrere Plattformen. Um Erfolg zu haben, mΓΌssen sich die Inhalte unterscheiden.

Matthias Niklowitz, Journalist und Jurymitglied des Swiss Insurance Innovation Award.

Tiktok-Experience im Social-Media-Museum in Leidschendam: Die App steht zur Zeit bei den Jungen ganz hoch im Kurs.
Tiktok-Experience im Social-Media-Museum in Leidschendam: Die App steht zur Zeit bei den Jungen ganz hoch im Kurs.imago images/ANP

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Noch vor zehn Jahren waren Social Media eine Angelegenheit der jungen Userinnen und User. Das hat sich lΓ€ngst geΓ€ndert: Facebook verliert bei den jungen Menschen laufend an Reichweite und gilt bei diesen als hoffnungslos uncool. Richtig Β«inΒ» ist gegenwΓ€rtig aber Tiktok. Und fΓΌr das Recruiting sind zudem LinkedIn und Xing wichtige ZugΓ€nge geworden. Bei der FΓΌlle an KanΓ€len und der Breite der Zielgruppen ist es fΓΌr Unternehmen, die auf solchen KanΓ€len prΓ€sent sein wollen und mΓΌssen, nicht immer einfach zu entscheiden, welcher Kanal prioritΓ€r bewirtschaftet werden soll und mit welchen Inhalten gefΓΌttert werden kann.
So stehen nach Auskunft von Zurich-Sprecher David Schaffner die KanΓ€le Facebook, Instagram und LinkedIn im Fokus der Social-Media-AktivitΓ€ten von Zurich Schweiz. Auf Snapchat, Youtube, Pinterest, Spotify und Twitter ist Zurich ebenfalls aktiv. Etwas mehr bietet die Swiss Life: Β«Wir bewirtschaften die KanΓ€le Facebook, Instagram, LinkedIn, Twitter, Youtube und partiell Tiktok aktivΒ», sagt Swiss-Life-Sprecherin Julie Albisser. Β«Hinzu kommen unser β€ΉLife Storiesβ€Ί-Blog von Swiss Life Schweiz, der Content Hub der Swiss-Life-Gruppe sowie der Blog von Swiss Life SelectΒ», ergΓ€nzt sie. Thematisch stΓΌnden bei Swiss Life das selbstbestimmte Leben im Vordergrund und alles rund um Vorsorge, Finanzplanung, Anlegen, Versicherungen und Hypotheken.

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LinkedIn und Xing sind wichtig fΓΌr Jobs und Karriere

Mobiliar ist aktuell auf LinkedIn, Facebook, Instagram, Twitter und Youtube aktiv – meist in drei Sprachen. Β«Wir rΓ€umen Versicherungs- und Vorsorgethemen viel Platz einΒ», erklΓ€rt Mobiliar-Sprecher JΓΌrg Thalmann. Β«Und wir verΓΆffentlichen unsere beliebten Schadenskizzen und β€ΉLiebe Mobiliarβ€Ί-Werbespots.Β» Im Newsroom werde gemeinsam mit internen Stakeholdern entschieden, ob ein Inhalt relevant genug ist fΓΌr eine externe Kommunikation – und wenn ja, fΓΌr welche Plattform er geeignet ist.
Bei Helvetia sind es Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn, Xing, Youtube und ein Blog sowie sehr eingeschrΓ€nkt Tiktok. Helvetia will Social Media vor allem nutzen, um mit den Kundinnen und Kunden in Dialog zu treten. Β«Wir machen aktiv auf Risiken aufmerksam, erklΓ€ren, wie man sich dagegen schΓΌtzen kann, und beantworten zentrale Fragestellungen rund um Versicherung und VorsorgeΒ», so Helvetia-Sprecher Jonas Grossniklaus.
Der Direktversicherer Smile, ein Unternehmen der Helvetia-Gruppe, kommuniziert auf folgenden KanÀlen: Facebook, Instagram inkl. Reels, Pinterest, Twitter, Youtube, LinkedIn, dem Smile Blog und Tiktok. «Auf dem Überflieger Tiktok ist Smile aktuell Nummer eins unter allen Versicherern mit einer sehr schnell wachsenden Community», so Grossniklaus. Bei Smile liegt der Fokus klar auf Community Building und Branding, weniger auf einer produktspezifischen und performanceorientierten Kommunikation. «Treu unserem Claim gilt immer eine klare, einfache und direkte Du-Ansprache: kein Blabla», sagt Grossniklaus.

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Breites Spektrum der Inhalte

Spotify, Snapchat und Tiktok werden bei Baloise lediglich experimentell genutzt. Neben Facebook, LinkedIn, Xing, Twitter, Youtube und Instagram unterhΓ€lt man hier auch einen Corporate Blog, einen Job Blog sowie das Privatkundenmagazin. Β«Wir nutzen Social Media hauptsΓ€chlich fΓΌr die Positionierung der Baloise als Anbieterin von Versicherungs-, Bank- und Asset-Management-LΓΆsungenΒ», so Baloise-Sprecher Roberto Brunazzi. Β«GrundsΓ€tzlich nutzen wir die KanΓ€le dabei unterstΓΌtzend fΓΌr Marktbearbeitungskampagnen und situativ auch fΓΌr Leadgenerierung.Β» Hinzu kommt die Positionierung als Corporate Citizen mit den Themen Nachhaltigkeit, Kunst und dem Neubau des Baloise-Parks.
Bei Axa gelten die Blogs nicht als Teile von Social Media. Hier ist man auf Facebook, Instagram, LinkedIn, Twitter, Tiktok, Youtube, Whatsapp, Xing sowie Snapchat und Pinterest (fΓΌr Werbung) unterwegs. Β«Alle businessrelevanten Themen und solche, die unsere Kunden tagtΓ€glich beschΓ€ftigenΒ», heisst es zu den Inhalten. Β«Voraussetzung ist, dass sie fΓΌr die Kommunikation auf Social Media geeignet sind.Β»
Und bei Allianz Schweiz engagiert man sich auf LinkedIn, Instagram und Facebook. Β«Markenversprechen, Diversity, Produkte, Engagement, Employer- und Corporate-Themen sind die Inhalte, die wir ΓΌber diese KanΓ€le verbreitenΒ», sagt Allianz-Sprecher Bernd de Wall.

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