Menschliches Versagen verursacht 60 Prozent der Cyberversicherungsfälle
HDI Global analysiert, wie Unternehmen ihre Cyberrisiken besser bewältigen und ihre Widerstandsfähigkeit stärken können.
«Erste Priorität ist die kontinuierliche Sensibilisierung der Mitarbeiter»: David Bartolini, Leiter Cyber Risk Engineering Tech bei HDI Global. LinkedIn/hzi
Der Bericht des Industrieversicherers mit Sitz in Hannover stützt sich auf das Fachwissen von David Bartolini, Leiter Cyber Risk Engineering Tech bei HDI Global, der die globalen Aktivitäten des Versicherers im Bereich Cyber Risk Engineering überwacht und Unternehmen zu Präventions-, Vorsorge- und Wiederherstellungsstrategien berät. Die Analyse von HDI Global deckt sich mit den Ergebnissen der Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit (ENISA), die fast 4.900 Vorfälle zwischen Juli 2024 und Juni 2025 untersucht hat.
Die ENISA identifizierte Phishing, Ransomware und Distributed-Denial-of-Service-Angriffe (DDoS) als die häufigsten Bedrohungen in allen Branchen. Bartolini stellt fest, dass Cyberkriminelle zunehmend generative KI einsetzen, um automatisierte Angriffe zu starten und Schwachstellen in einer Vielzahl von Branchen auszunutzen, was ein proaktives Risikomanagement unerlässlich macht.