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HZ Insurance Research

Zu viel Fokus auf interne Prozesse, zu wenig an Kunden- und Produktfront

Die grossen schweizerischen Versicherungsgesellschaften handhaben die KI-Themen unterschiedlich, wie eine Branchenanalyse ergibt.

Matthias Niklowitz

Deloitte HZ Insurance Publireportage Headerbild
KI-Themen werden bei Versicherern unterschiedlich betrachtet. Deloitte

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Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) und besonders die Generative KI-Entwicklung (GenAI) ist in den vergangenen Jahren rasant an die Top-Position der strategischen Prioritätenliste schweizerischer und europäischer Versicherungsgesellschaften vorgerückt, wie der Global Priorities Survey 2025 der International Insurance Society (IIS) zeigt. Zwei Drittel der Führungskräfte bezeichnen KI als ihr wichtigstes Technologie- und Innovationsthema (vs. ein Sechstel vor fünf Jahren) und gemäss dem Global Insurance Report von PwC werden GenAI und KI-Agenten als die Technologien mit dem grössten transformativen Einfluss in den kommenden drei Jahren angesehen. Im Vordergrund stehen die Verbesserung der operativen Effizienz und des Underwritings.

Es gibt Handlungsbedarf

Dass die europäischen Versicherungen deutliche Fortschritte gemacht haben, zeigt das jüngste Evident AI Insurance Index-Ranking: Axa und Allianz führen das an, noch vor den grossen US-Gesellschaften und diese beiden Europäer sind auch in den Unterkategorien zu Talenten und Innovationskraft sehr gut aufgestellt. Von den schweizerischen Erstversicherungen wurde lediglich Zurich auf Rang 12 und damit im vorderen Mittelfeld aufgeführt.

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