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KOF-Prognose

Gesundheitsausgaben erreichen 2027 fast 110 Milliarden Franken

Die Gesundheitsausgaben in der Schweiz wachsen weiter – und das stärker als in der Vergangenheit.

Pflege -Betreuung
Die KOF-Prognose zeigt aus Leistungssicht die Langzeitpflege als Haupttreiber der Gesundheitskosten. Art-Park - stock.adobe.com

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Prognoseberechnungen des KOF Instituts zeigen, dass die gesamtschweizerischen Gesundheitsausgaben von knapp 94 Mrd. Franken im Jahr 2023 auf 109.6 Mrd. im Jahr 2027 steigen werden. Das ist ein Plus von 15.6 Mrd. Franken innert vier Jahren.
Gemäss der KOF Gesundheitsausgabenprognose werden die Gesundheitskosten in diesem Jahr mit 3.7%, im kommenden Jahr mit 3.6% und 2027 mit 3.5% auf hohem Niveau weiter wachsen. Über den Prognosezeitraum (2024–2027) hinweg, beträgt der durchschnittliche jährliche Anstieg 3.9%, nach 3.1% über die zehn Jahre zuvor und 3.5% über den gesamten historischen Zeitverlauf seit 1997. Die Wachstumsraten liegen also über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre und entsprechend ist in der Schweiz auch in den nächsten Jahren nicht von einer Verlangsamung des Kostenwachstums auszugehen. Das stetige Wachstum der Gesundheitsausgaben ist überwiegend dem vermehrten Konsum dieser Dienstleistungen geschuldet.

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