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Generationenstudie

Jüngere halten deutsches Rentensystem für ungerecht

Der Generationenvertrag, jahrzehntelang Sinnbild des sozialen Zusammenhalts in Deutschland, steht zunehmend in der Kritik.

Generationenvertrag
Die Generationengerechtigkeit ist zur zentralen Zukunftsfrage geworden. Unsplash

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Laut der neuen repräsentativen Generationenstudie «Konsens oder Konflikt – wie verstehen sich Generationen?» des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) empfinden viele Jüngere das Umlagesystem als ungerecht und nicht mehr zukunftsfähig. 44 Prozent der Befragten bewerten die finanzielle Belastung der jüngeren Generation durch Renten- und Sozialsysteme als «zu hoch», während nur ein gutes Drittel sie für angemessen hält.

Rentensystem verliert Vertrauen der Jüngeren

Besonders kritisch äussern sich die 30- bis 49-Jährigen, eine Altersgruppe, die familiär und beruflich stark beansprucht ist. Sie tragen gleichzeitig Verantwortung für Kinder, eigene Altersvorsorge und häufig auch für pflegebedürftige Eltern. In ihr verdichten sich die strukturellen Überforderungen, die viele in Deutschland mit dem Thema Altersvorsorge verbinden.

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