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Raus aus Russland

Uniqa und RBI verkaufen gemeinsam russische Versicherungstochter

Die österreichischen Unternehmen Uniqa und Raiffeisenbank International verkaufen auch noch die letzten Anteile an russischen Geschäften.

Russland, Moskau, Basiliuskathedrale
Rückversicherer streichen Deckung für Russland Adobe Stock

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Der österreichische Versicherer Uniqa und die Raiffeisen Bank International (RBI) verkaufen ihre gemeinsame russische Versicherungstochter Raiffeisen Life. Käufer sei die russische Versicherungsgesellschaft Renaissance Life, teilte Uniqa am Donnerstag mit. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Der Verkauf richte sich nach den von den russischen Behörden vorgegebenen Prozessen sowie Beschränkungen und stehe noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen.

Untergeordnete Rolle im Portfolio

Uniqa hält an Raiffeisen Life 75 Prozent der Anteile, die RBI 25 Prozent. Bereits mit Kriegsausbruch hatte der Versicherer das Neugeschäft in Russland weitestgehend eingestellt. «Nun setzen wir mit dem Verkauf unserer russischen Tochtergesellschaft, die für deutlich weniger als ein Prozent des Konzernumsatzes verantwortlich ist und somit eine untergeordnete Rolle in unserem Portfolio eingenommen hat, und dem damit verbundenen Rückzug konsequent den letzten Schritt in Russland», sagte Wolfgang Kindl, Vorstand Kunde & Markt International. (reuters/hzi/sec)

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