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Klimawandel

Frankreich warnt vor steigenden Versicherungskosten

Französische Haushalte, Unternehmen und lokale Behörden sehen sich angesichts des Klimawandels mit steigenden Versicherungskosten konfrontiert.

Überschwemmungen
Extreme Wetterbedingungen durch den Klimawandel nehmen zu. Tagesschau.de

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Die Kosten für Klimakatastrophen könnten sich bis 2050 verdoppeln und insgesamt 143 Milliarden Euroerreichen, berichtete die Regierung in einem Anpassungsplan. Bei einem Briefing in Paris sagte Umweltministerin Agnes Pannier-Runacher, der Klimawandel sei eine «greifbare Realität», die dazu führen könnte, dass einige Bürger nicht mehr versichert werden können.

Zweifel an der Tragfähigkeit des heutigen Entschädigungssystems

In den vergangenen zwei Jahrzehnten sah sich die französische Versicherungsbranche mit immer kostspieligeren Schadensfällen konfrontiert, da extreme Wetterbedingungen Dürren, Stürme und Brände verursachten. Dies hat Zweifel an der Tragfähigkeit des derzeitigen Entschädigungssystems aufkommen lassen und die Sorge geweckt, dass sich einige Versicherer einfach aus Hochrisikogebieten zurückziehen werden.
Der am Montag vorgestellte Plan, der kaum neue Mittel vorsieht, soll das Bewusstsein schärfen und die Vorbereitungen von lokalen Behörden, Energieunternehmen, Landwirten und anderen Branchen anregen. Er fügt sich in den 10-Jahres-Energiefahrplan Frankreichs ein, der ein enormes Wachstum bei den erneuerbaren Energien und eine höhere Energieeffizienz vorsieht. (Bloomberg/hzi/pg)

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