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Erstes Beben im Mai 2026 geplant

Schweizer Forscher wollen künstlich ein kleines Erdbeben auslösen

In einem unterirdischen Forschungslabor im Tessin wollen Forscherinnen und Forscher künstlich kleine Erdbeben auslösen.

Bedrettolab
Schematische Darstellung des Forschungslabors Bedretto der ETH Zürich im ehemaligen Bedretto-Baustollen des Furkatunnels. Bedrettolab

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Damit wollen sie besser verstehen, wie Erdbeben entstehen, um die Vorhersage solcher Ereignisse zu verbessern. Geplant sei die Auslösung eines Erdbebens der Magnitude 1. Das liege deutlich unter der Schwelle menschlicher Wahrnehmung, die an der Oberfläche etwa bei einer Magnitude von 2,5 liege, erklärten die beteiligten Forschenden am Dienstag vor den Medien bei Bedretto TI.
Das Risiko, dass ein solches künstliche Erdbeben an der Oberfläche Schäden auslöse, sei sehr gering - die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Erdbeben der Magnitude 4 werde, wollen die Forschenden unter 1 zu 10'000 halten. «Und auch ein solches würde an der Oberfläche nicht zu grosser Zerstörung führen», sagte Stefan Wiemer von der ETH Zürich und dem Schweizerischen Erdbebendienst, der zusammen mit drei weiteren Forschenden das Projekt leitet.

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