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Nachhaltigkeits-Reporting

ESG: Druck auf institutionelle Investoren steigt

Umfrage: Rund 46 Prozent der professionellen Investoren kennen den CO2-Fussabdruck ihres Immobilienportfolios nicht.

CO2-Fussabdruck reduzieren - Druck auf institutionelle Investoren steigt.
CO2-Fussabdruck reduzieren - Druck auf institutionelle Investoren steigt.Song_about_summer - stock.adobe.

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Vielen Asset Managern oder institutionellen Investoren ist der CO2-Fussabdruck des eigenen Immobilienportfolios nicht bekannt. Das ergab eine Umfrage der Real Blue Kapitalverwaltungs-GmbH (Real Blue).
Der Investmentmanager der Drees & Sommer Gruppe hat insgesamt 23 Asset Manager und institutionelle Investoren dazu befragt, wie sie ihre Immobilienportfolios hinsichtlich der Klimaziele analysieren und ertΓΌchtigen. Zwar gaben alle Befragten an, dass sie sich derzeit damit auseinandersetzen, ob ihre Bestandsimmobilien den gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz genΓΌgen. Allerdings kennen rund 46 Prozent den CO2-Fussabdruck ihres Immobilienportfolios nicht.
Die restlichen rund 54 Prozent nutzen zur Berechnung des CO2-Fussabdrucks das Carbon Risk Real Estate Monitor (CRREM)-Tool. Auf externe Hilfe bezΓΌglich der Nachhaltigkeitsanforderungen im Asset Management greifen aktuell nur 27 Prozent zurΓΌck.

Grosser Handlungsbedarf

Robert GΓΆtz, GeschΓ€ftsfΓΌhrer von Real Blue, sagt zu den Umfrageergebnissen: Β«Die hohe Unwissenheit ΓΌber den CO2-Fussabdruck des Immobilienportfolios zeigt, dass hier ein grosser Handlungsbedarf besteht.Β» Hilfreich sei es, wenn hier mehr Expertise von aussen eingeholt werde, als es derzeit noch der Fall sei.

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Fakt ist, dass die regulatorischen Anforderungen weiter steigen. Zudem ist bei der Analyse und Berechnung grosse PrΓ€zision notwendig. Beispielsweise kΓΆnnen falsche Annahmen und Voraussetzungen zu unkorrekten Ergebnissen fΓΌhren. Β«Schlimmstenfalls werden daraus Portfoliostrategien entwickelt, die dem Immobilienportfolio wirtschaftlichen Schaden zufΓΌgen kΓΆnnen – so zum Beispiel, wenn Stranding-Zeitpunkte falsch berechnet werden, die Investitionsentscheidungen fΓΌr ErtΓΌchtigungsmassnahmen beinhaltenΒ», so Robert GΓΆtz.
Auf die Frage, woher der meiste Druck bezΓΌglich ESG-konformer Immobilien kommt, nennen die HΓ€lfte der Befragten Investoren, gefolgt von den regulatorischen Anforderungen (rund 46 Prozent) und den Vorgaben des eigenen Unternehmens (41 Prozent). Nur rund 23 Prozent verspΓΌren von den Mietern der Immobilien Druck, diese ESG-konform auszurichten. (pm/hzi/mig)

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