Abo

Vorsorge-Apps: Attraktives Milliardengeschäft

Digitale 3a-Lösungen sind eine Fintech-Erfolgsgeschichte. Auch etablierte Banken möchten davon profitieren.

Matthias Niklowitz

1229105365
1229105365 SOPA Images/LightRocket via Gett

Werbung

Viele Fintechs kämpfen an vielen Fronten: um Kunden, um Einnahmen, um Finanzierungen und zum Teil um das Überleben. Die Macht der Banken ist meist zu gross, die Wechselbereitschaft der Kunden trotz teilweise veralteten Lösungen bei ihren traditionellen Banken zu gering. Sichtbar ist das beispielsweise bei den Robo Advisors. Die kommen nach knapp zehn Jahren harter Aufbauarbeit zusammen gerade mal auf knapp 400 Millionen Franken verwaltetes Vermögen, wenn man auf die Schätzungen von Experten abstellt. Wenn man hiervon noch die Angebote der beiden grössten Adressen abzieht, bleibt ein niedriger dreistelliger Millionenbetrag.
Ganz anders sieht es bei den digitalen 3a-Vorsorgelösungen aus, die einige Parallelen mit den Robo Advisors haben. Die Vorsorgelösungen gibt es zwar erst halb so lange. Aber alleine die beiden Marktführer Viac und Frankly/Zürcher Kantonalbank kommen zusammen bereits auf 1 Milliarde Franken verwaltetes Vermögen.
Über die Autoren

Werbung