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Eine fast ideale Symbiose

Das Zusammenspiel zwischen Banken und Versicherungen in Form von Bancassurance bietet grosses Potenzial. Im Zentrum steht die Schaffung von Synergieeffekten. Doch noch gibt es Hürden zu überwinden.

Jasmine Alig

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1190411433 Getty Images/EyeEm

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Der Zusammenschluss der Credit Suisse Group mit der damaligen Winterthur Versicherungen 1997 sollte ein neues Zeitalter auf dem Schweizer Finanzmarkt einläuten: Bank- und Versicherungsprodukte aus einer Hand! Nach dem grandiosen Scheitern galt «Bancassurance» hierzulande aber lange Jahre als Tabu, obwohl das Geschäftsmodell in einigen Ländern ordentlich funktioniert.
Doch still und leise haben Versicherer und Banken primär an weniger exponierten Kooperationen gearbeitet. Heute wird wieder offener über mögliche Modelle gesprochen – und Potenziale werden angesprochen. So von Severin Moser, CEO Allianz Suisse: «Auch wenn es schon oft einen Abgesang gab, Bancassurance spielt gerade in Ländern, die eine geringe Versicherungsquote haben, eine zunehmend wichtige Rolle.» Grundsätzlich gelte: Je einfacher die Produkte, desto einfacher können sie auch über Banken verkauft werden. Gerade in unreifen Märkten sei das Potenzial also gross. «In der Schweiz haben wir einen reifen Markt mit einer hohen Versicherungsquote. Zudem verfügen die Versicherungsgesellschaften in der Regel bereits über ein bestens ausgebautes Agenturnetz, denn die persönliche Beratung hat noch immer eine hohe Bedeutung.»

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