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Kundinnen und Kunden evaluieren Versicherungen allgemein positiv; Verbesserungspotenzial wird bei Initiativen zur Nachhaltigkeit und der kundenzentrierten Verwendung neuer Technologien gesehen.
David Finken
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Der Swiss Insurance Monitor konzentriert sich neben dem kontinuierlichen Tracking des Kundenverhaltens (siehe vorherige Artikel) auch auf die Wahrnehmung von Versicherungen. Frühere Monitore haben gezeigt, dass Kundinnen und Kunden Versicherungen allgemein positiv evaluieren. Dies spiegelt sich beispielsweise im individuellen Versicherungsschutz und der hohen Zufriedenheit mit der Schadensabwicklung wider. Der diesjährige Monitor ergänzt die Wahrnehmungsperspektive um die folgenden Themen:


Ob diese Erhöhung zu Überlegungen für einen Versicherungswechsel führt, bleibt unklar. Klar wird jedoch, dass die Gründe für Prämienerhöhungen von Kundinnen und Kunden weniger nachvollziehbar sind. Versicherungsunternehmen sollten daher an ihrer Kommunikation arbeiten, insbesondere bei einer Erhöhung von Prämien von mehr als 10% (siehe Artikel zu "Online-Vergleichsportale").
Autor:
David Finken
, Doktorand und Leiter Swiss Consumer Studies am Institut für Marketing und Analytics, Universität Luzern
Die Preisorientierung von Kundinnen und Kunden spiegelt sich auch in zwei weiteren Bereichen wider. Zum einen sind Kundinnen und Kunden eher zurückhaltend, wenn es darum geht, persönliche Informationen (wie Alter, Bildung und Geschlecht) in die Prämienberechnung miteinbeziehen zu wollen. Wenn die Einbeziehung persönlicher Informationen mit Prämienrabatten verbunden ist, wird dies jedoch positiv bewertet, und Kundinnen und Kunden sind dazu eher bereit.
Zum anderen sind Kundinnen und Kunden weniger bereit, vermehrt mit Kundenberaterinnen und -berater zu interagieren, wenn dies mit Prämiensteigerungen einhergeht. Gleichzeitig, wenn auch in geringerem Masse, stimmen Kundinnen und Kunden zu, den Kontakt zu Kundenberaterinnen und -berater zu reduzieren, wenn dies zu Prämienreduktionen führt.
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Der persönliche Kontakt mit Kundenberaterinnen und -beratern steht häufig in Konkurrenz zu neuen Technologien. Tatsächlich geben 49% der Befragten an, dass fast die Hälfte der Kundenberaterinnen und -berater bei kundenseitigen Interaktionen neue Technologien verwenden. Die Verwendung neuer Technologien wird von 62% der befragten Personen positiv bewertet.


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