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Kommt Traditionsbank in neue Hände?

VIG prüft Verkauf der Fugger Privatbank

Die traditionsreiche Fürst Fugger Privatbank in Augsburg steht vor einem möglichen Besitzerwechsel.

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Geldadel in echt: Eingang der Fürst Fugger Privatbank in Augsburg. Fürst Fugger Privatbank

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Die Familie Fugger zählte zu den einflussreichsten Bankiersdynastien der europäischen Geschichte: Sie baute weitreichende Handelsnetzwerke auf und verlieh Geld an Kaiser des Heiligen Römischen Reiches sowie an Päpste. Nun könnte eine von einem ihrer Nachfahren gegründete Privatbank zum Verkauf stehen. Die Vienna Insurance Group (VIG) bereitet Insidern zufolge den Verkauf der Fürst Fugger Privatbank vor, eines vergleichsweise kleinen Vermögensverwalters, der 1954 gegründet wurde. Eine Entscheidung könnte fallen, sobald VIG in der zweiten Jahreshälfte die Übernahme der Nürnberger Versicherung abgeschlossen hat, die derzeit Eigentümerin der Bank ist.
Die Privatbank verwaltet Vermögen von knapp 7 Milliarden Euro, vor allem für vermögende Kunden sowie über ein Netzwerk von Vermittlern. VIG bewertet das Institut derzeit mit rund 120 Millionen Euro. Das Interesse von Investoren könnte den Preis jedoch erhöhen, auch wegen der europäischen Banklizenz, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

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