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Wohnen als grösster Kostenfaktor

Deutschland hat eine der grössten Rentenlücken Europas

In Deutschland deckt die gesetzliche Rente nur 67 Prozent der Lebenshaltungskosten älterer Menschen.

SCHWEIZ LUZERN SENIOREN ALLTAG
Wohnen macht 34 Prozent der monatlichen Ausgaben deutscher Seniorinnen und Senioren aus. Keystone

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Deutschland gehört laut einer aktuellen Analyse von DataPulse zu den Ländern mit der grössten Rentenlücke in Europa. Die durchschnittliche gesetzliche Altersrente von 19.138 Euro pro Jahr deckt die geschätzten jährlichen Lebenshaltungskosten der über 60‑Jährigen in Höhe von 28.663 Euro bei weitem nicht ab. Damit ergibt sich ein Rentendefizit von 33 Prozent – eines der höchsten in Europa. Nur in sechs europäischen Ländern fällt die Lücke noch grösser aus.
Dr. Peter Schwark, Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), sagt: «Die Studie belegt, dass nicht allein die Rentenhöhe oder das Rentenniveau entscheidet über die finanzielle Lage im Alter, sondern die gesamten Lebenshaltungskosten – und insbesondere die Wohnkosten. Private Vorsorge und betriebliche Modelle müssen noch in diesem Jahr konsequent gestärkt werden. Dazu sind höhere geförderte Dotierungsvolumina nötig als bislang im Gesetz vorgesehen.»

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