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Riester-Reform

Deutsche Regierung bringt Reform privater Riester-Rente auf den Weg

Wer in Deutschland privat fürs Alter vorsorgt, soll neue, staatlich geförderte Möglichkeiten bekommen.

Lars Klingbeil
Finanzminister Lars Klingbeil: «Wir wollen eine private Altersvorsorge für alle, für alle Generationen und für alle Einkommen». Bundesregierung/Jesco Denzel

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Bürgerinnen und Bürger in Deutschland sollen neue Möglichkeiten bekommen, staatlich gefördert fürs Alter vorzusorgen. Das Kabinett beschloss in Berlin entsprechende Pläne von Finanzminister Lars Klingbeil. Künftig soll es demnach Altersvorsorgeprodukte mit unterschiedlichen Garantiestufen und damit auch unterschiedlichen Renditechancen geben. Wer einen alten Vertrag für die staatlich geförderte sogenannte Riester-Rente hat, soll den entweder weiterführen oder ins neue System wechseln können. Als Nächstes befassen sich der Bundestag - Deutschlands Parlament - und der Bundesrat - die Kammer der Bundesländer - mit den Plänen.
Es soll künftig weiterhin eine private Altersvorsorge geben, bei der 100 Prozent der eingezahlten Beiträge garantiert ausgezahlt werden. Dazu kommt eine Variante mit 80-prozentiger Garantie. Damit können die Versicherer die Beiträge schon etwas gewinnbringender am Kapitalmarkt anlegen. Neu eingeführt wird jedoch vor allem ein Altersvorsorgedepot, das hohe Renditen am Kapitalmarkt ermöglicht, aber keine Garantien gibt.

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